Die Brüder Josef und Eugen Mayer kaufen eine stillgelegte Fabrik in Burladingen und gründen die Mechanischen Trikotwarenfabriken Gebr. Mayer KG, mit anfangs 25 Arbeiter und Näherinnen.
Die Brüder gehen getrennte Wege: Eugen Mayer gründet seine eigene Firma Eugen Mayer. Josef Mayer führt hingegen als Alleininhaber die Firma Mechanische Trikotwarenfabriken Gebr. Mayer KG weiter.
Die Gründung von Filialbetrieben wird notwendig, da die Auftragsbücher voll sind und der örtliche Arbeitsmarkt erschöpft ist. Die Filiale in Ringingen wird eröffnet.
Die Mitarbeiterzahl ist in der Zwischenzeit auf 150 Arbeiter und Näherinnen gewachsen.
Eine weitere Filiale wird in Steinhilben bezogen.
In Trochtelfingen wird ebenfalls eine Filiale eröffnet.
1929 - 1932: Die Inflationsjahre und anschließende Stabilisierungskrise überwindet die Firma im Gegensatz zur Konkurrenz schnell und schon bald beliefert sie die damals führenden deutschen Handelsunternehmen mit ihrer Trikotware.
Geräumige Fabrikationsbauten mit Bleicherei, Färberei und einer Dampfkesselanlage mit Generator werden fertiggestellt. Diese Anlage macht den Betrieb größtenteils unabhängig von der öffentlichen Stromversorgung.
Es werden Filialen in Hechingen und Rangendingen bezogen und die Firma hat mittlerweile bereits 800 Beschäftigte.
Josef Mayers Schwiegersohn, der Rechtsanwalt Dr. jur. Franz Grupp, tritt in die Firma ein und übernimmt bald wichtige Funktionen in der Geschäftsleitung.
1939 - 1945: Die Kriegsjahre sind von einem starken Rückgang der Belegschaft und des Produktionsvolumens gekennzeichnet. Riesige Verluste verursacht die Demontage des gesamten modernen Maschinenparks nach Kriegsende.
Die Produktion von Unterwäsche wird in kleinem Maßstab wieder aufgenommen.
Die Währungsreform 1948 führt zu einem raschen Wachstum der Arbeitnehmerzahl und das Unternehmen kann seine Marktposition verstärkt ausbauen.
Im Jubiläumsjahr erhält die Firma ein neues Verwaltungsgebäude und weitere Fabrikationsräume.
Eine Betriebskrankenkasse sowie eine Betriebsarztpraxis werden eingeführt und somit die Sozialleistungen für die Angestellten verbessert.
Das neue Kesselhaus wird fertiggestellt.
Mit 960 Angestellten arbeiten 20% aller Beschäftigten der Textilindustrie Hohenzollerns bei den Mechanischen Trikotwarenfabriken Gebr. Mayer KG – diese produzieren 4% der gesamtwestdeutschen Trikotwaren.
Am 30. November stirbt der Seniorchef und Firmengründer Josef Mayer. An der Trauerfeier nehmen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur teil. Die gesamte Belegschaft und die Bürger Burladingens nehmen von dem beliebten Unternehmer Abschied.
Die Geschäftsleitung übernimmt nun der Schwiegersohn Dr. jur. Franz Grupp. Zur Seite steht ihm dabei Direktor Graf, der schon im Gründungsjahr 1919 als kaufmännischer Lehrling in die Firma eingetreten war.
Die Tochterfirma Plastro-Mayer GmbH wird in Trochtelfingen gegründet. Sie ist spezialisiert auf Kabel und Spritzgussproduktion.
Der Arbeitsmarkt an Näherinnen ist in Burladingen wieder einmal erschöpft und es werden Filialen in Altshausen und Krauchenwies gegründet. Gleichzeitig werden Neubauten der Filialen Ringingen und Trochtelfingen bezogen.
Es gehören insgesamt 10 Filialen zum Unternehmen.
Der stagnierende Unterwäschemarkt veranlasst die Firma zur Erweiterung des Produktprogramms um hochwertige Damenoberbekleidung.
Die Mechanische Trikotwarenfabriken Gebr. Mayer KG feiert zusammen mit seinen 1000 Betriebsangehörigen ihr 50-jähriges Jubiläum.
Diplom Kaufmann Wolfgang Grupp übernimmt von seinem Vater Dr. jur. Franz Grupp die Geschäftsführung. Die Firma ist stark diversifiziert. Das Vorbild des erfolgreichen Großvaters vor Augen, kehrt er zu den Wurzeln zurück und schafft die Übergroße Diversifizierung ab.
Flower-Power schwappt über den großen Teich. Das T-Shirt wird neben der Jeans zum Symbol jugendlicher Mode. Wolfgang Grupp setzt auf den aktuellen Trend und startet mit Erfolg in eine neue Phase des Unternehmens: Er etabliert den Geschäftsbereich T-Shirt und Tennisbekleidung unter dem Markennamen TRIGEMA. Zur kreativen Umsetzung neuer Ideen baut er eine Entwicklungsabteilung auf.
Fertigstellung des neuen Großraumbüros.
Erweiterungsbau der Ausrüstung.
Die Schulden sind restlos zurückbezahlt und der Umsatz steigt auf 57 Millionen DM. TRIGEMA ist nun Deutschlands größter Hersteller von Sport- und Freizeitbekleidung.
Die Neubauten des TRIGEMA-Sport-und Freizeit-Centers und des Konfektionswerks in Altshausen werden bezogen.
Der TRIGEMA-ARD-TV-Spot wird zum ersten Mal kurz vor der Tagesschau ausgestrahlt.
Der Neubau der Strickerei sowie das Konfektionswerk in Balingen-Engstlatt werden fertiggestellt.
Hochzeit von Wolfgang Grupp mit Elisabeth von Holleuffer.
Der Neubau des Konfektionswerks in Rangendingen wird fertiggestellt.
Ein firmeneigener Hubschrauber des Typs Bell 206 wird gekauft.
Das 75-jährige Firmenjubiläum wird am 15. Juli 1995 mit der gesamten Betriebsfamilie gefeiert
TRIGEMA ist das erste deutsche Unternehmen mit Werbung auf Verkehrsflugzeugen.
Neubau der Konfektion in Burladingen wird eingeweiht.
Das 80-jährige Firmenjubiläum wird mit der gesamten Betriebsfamilie gefeiert.
Anlässlich des 60. Geburtstags von Wolfgang Grupp findet ein weiteres Fest mit der gesamten Betriebsfamilie statt.
Der erste TRIGEMA Online Shop geht ans Netz.
Der erste Shop an einem Flughafen wird am Stuttgarter Flughafen im Abflugbereich Terminal 1 eröffnet.
TRIGEMA entwickelt gemeinsam mit dem Umweltinstitut EPEA das erste kompostierbare T-Shirt, nach dem Cradle-to-Cradle Prinzip.
Zur Fußball WM 2006 in Deutschland wirbt TRIGEMA mit Großflächenwerbung im Bahnhof in Gelsenkirchen.
Das 88-jährige Betriebsjubiläum wird mit der gesamten Betriebsfamilie gefeiert.
Anzeigenkampagne „Ein Zeichen von Stil“
Die „Wolfgang und Elisabeth Grupp Stiftung“ übernimmt die Anschaffungskosten neuer Einsatzfahrzeuge für das DRK in Riningen und für die Sozialstation Burladingen.
Seit 2008 wirbt TRIGEMA mit Großflächen an verschiedenen Standorten direkt an den Autobahnen.
Das TRIGEMA Cradle-to-Cradle T-Shirt wird im Deutschen Pavillon „Balancity – Stadt im Gleichgewicht“ der Expo 2010 in Shanghai ausgestellt und die Mitarbeiter des Pavillons tragen Cradle-to-Cradle Shirts von TRIGEMA, welche am Ende der Ausstellung auf dem Expo Gelände vergraben werden – ganz im Sinne des Cradle to Cradle Prinzips.
Der Verlag „Hoffmann und Campe“ beauftragt den Autor Dr. Erik Lindner ein Buch über Wolfgang Grupp zu schreiben – „Wirtschaft braucht Anstand – der Unternehmer Wolfgang Grupp“.
TRIGEMA GmbH & Co.KG wird am 1. Januar in TRIGEMA Inh. W. Grupp e.K. (Eingetragener Kaufmann) umgewandelt. Hiermit haftet Wolfgang Grupp persönlich für das Unternehmen.
Ein neuer firmeneigener Hubschrauber des Typs Bell 407 wird gekauft.
Die „Wolfgang und Elisabeth Grupp Stiftung“ unterstützt den Bau einer neuen Sporthalle in Burladingen mit einer Millionenspende, sie trägt den Namen „TRIGEMA-ARENA“.
Die neue TRIGEMA Change Kollektion wird auf der Greenfashion Week in Berlin präsentiert.
45 Jahre „TRIGEMA “ und der 70. Geburtstag von Wolfgang Grupp werden mit der Betriebsfamilie am 30. Juni 2012 gefeiert.
Eröffnung des ersten Flagshipstores in der Mall of Berlin.
TRIGEMA erhält am 14. November 2014 als einzige Firma in Deutschland den Cradle to Cradle® Products Innovator Award 2014.
Einführung eines neuen Werbespots mit unserem Polo-Shirt.
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