{"id":3008,"date":"2017-06-27T08:18:15","date_gmt":"2017-06-27T06:18:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.trigema.de\/?p=3008"},"modified":"2025-11-13T09:29:56","modified_gmt":"2025-11-13T08:29:56","slug":"fast-fashion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/fast-fashion\/","title":{"rendered":"Fast Fashion, schnelllebige Mode"},"content":{"rendered":"<span class=\"rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesedauer ca. <\/span> <span class=\"rt-time\">4<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><p>Stickige, \u00fcberf\u00fcllte L\u00e4den, ein Chemikaliengestank liegt in der Luft und \u00fcberall liegen Berge von zerknitterten T-Shirts. Doch der Laden platzt aus allen N\u00e4hten, billig ist die Devise, so viel und so billig wie m\u00f6glich, das ist das Ziel. Wegwerfmode und Fast Fashion ist das Stichwort.<\/p>\n<p>T-Shirts f\u00fcr 3 Euro, Jeans-Hosen f\u00fcr 8 Euro, das Billig-Konzept der Textilindustrie geht auf und wird von einigen Anbietern auf die Spitze getrieben. Gespart wird \u00fcberall, nur nicht dort, wo es wichtig w\u00e4re. Umweltauflagen werden vernachl\u00e4ssigt und Arbeiter werden ausgebeutet. Made in China, Made in Bangladesch, Made in Kambodscha steht auf den Etiketten und wir alle wissen, was das bedeutet. All das geht auf die Kosten der N\u00e4her in den Billig-N\u00e4hstuben der Welt, die das mit menschenunw\u00fcrdigen Arbeitsbedingungen bezahlen m\u00fcssen. Hungerl\u00f6hne, marode Fabriken und Arbeitsrechtverletzungen sind die Regel.<\/p>\n<p>Rechtfertigt ein T-Shirt f\u00fcr 3 Euro also Ausbeutung und Umweltverschmutzung h\u00f6chsten Grades? Es scheint als w\u00e4re jegliche Moral vergessen, sobald es sich um Billigkleidung handelt. Denn mit dem Kauf solcher Kleidung tragen wir zu diesem Leid bei.<\/p>\n<p>Wie kommen diese Preise nun zu Stande? Verzicht ist das Stichwort der Billigketten. Verzicht auf Umweltauflagen, Verzicht auf ordentliche Entlohnung, Verzicht auf Arbeitsschutzgesetze und Missachtung der Textilarbeiter durch menschenunw\u00fcrdige Arbeitsbedingungen.<\/p>\n<p>Doch wieso gibt es diese Billigproduzenten, wenn ihre Produkte so unmoralisch sind?<br \/>\nGanz einfach, die Menschen kaufen, sie kaufen in Massen. W\u00fcrde keiner mehr bei diesen besagten Billiglabeln kaufen, dann w\u00e4ren sie innerhalb k\u00fcrzester Zeit nicht mehr pr\u00e4sent. Doch die Realit\u00e4t sieht anders aus. Jahr f\u00fcr Jahr werden Rekord-Ums\u00e4tze erzielt und durch jeden einzelnen Kauf werden die Billigketten der Welt best\u00e4rkt. Den Preis daf\u00fcr bezahlen andere.<\/p>\n<h2>Konsumverhalten<\/h2>\n<p>Nicht nur Fast Food ist in unserer heutigen Gesellschaft pr\u00e4sent, auch Fast Fashion ist mittlerweile fest verankert. Genau wie Lebensmittel ist die Kleidung etwas, das dem Menschen am n\u00e4chsten kommt. Das eine isst er und das andere tr\u00e4gt er auf seiner Haut. Jeder wei\u00df, Fast Food ist billig, nicht besonders hochwertig und viele Menschen bereuen sp\u00e4ter ihren Kauf. So oder so \u00e4hnlich verh\u00e4lt es sich auch mit Fast Fashion.<\/p>\n<p>Denn der Massenkonsum hat drastische Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Menschen. Jeder Deutsche kauft im Schnitt 5 neue Kleidungsst\u00fccke im Monat, das sind 60 Teile pro Jahr. Gleichzeitig werden in Deutschland ca. eine Million Tonnen Altkleider pro Jahr entsorgt. Es geht um den Drang, das Neue durch das Neueste zu ersetzen. Fast Fashion, Mode deren Haltbarkeit nicht mehr als ein paar Monate betr\u00e4gt. Gerade bei Billiglabels erscheinen mittlerweile schon 12 Kollektionen im Jahr, Fast Fashion steht daher f\u00fcr Billiglabels und kurzfristige Trends. Und diese Massenproduktion verursacht schwerwiegende Folgen f\u00fcr unsere Umwelt.<\/p>\n<h2>Die Reise eines T-Shirts<\/h2>\n<p>Bis ein T-Shirt in den Einkaufszentren zum Kauf erscheint, hat es heutzutage schon eine halbe Weltreise hinter sich. Wir haben einmal den Weg eines TRIGEMA T-Shirts mit einem T-Shirt von anderen Produzenten verglichen. Ein gew\u00f6hnliches T-Shirt hat seinen Ursprung in den USA. In Virginia befinden sich riesige Baumwollplantagen.<br \/>\nWurde die Baumwolle geerntet und gereinigt, wird sie einmal quer durch die USA nach Kalifornien transportiert, wo sie auf Containerschiffe verladen wird. Das Containerschiff f\u00e4hrt etwa 10.000 km in die T\u00fcrkei, wo die Baumwolle zu Faden gesponnen wird. Dabei entsteht das Garn. Von der T\u00fcrkei geht es in das 8.000 km entfernte Taiwan. Dort produziert man mit Hilfe von Strickmaschinen aus dem Garn den Stoff, der wiederum als Stoffballen auf ein Containerschiff verladen wird. Nach 2.000 km erreicht das Schiff China. In den chinesischen Textilfabriken werden unter fragw\u00fcrdigen Arbeitsbedingungen und geringsten L\u00f6hnen die Stoffe beispielsweise zu einem T-Shirt oder einem Poloshirt verarbeitet.<br \/>\nDas fertige Produkt wird wieder auf ein Containerschiff gebracht und 7.000 km nach Deutschland gefahren. Das T-Shirt hat nun schon eine Reise von unglaublichen 27.500 km hinter sich, bis es in Deutschland ankommt.<\/p>\n<p>Ein T-Shirt von der Firma TRIGEMA macht nicht ann\u00e4hernd eine so lange Reise durch die Welt. Da wir ausschlie\u00dflich in Deutschland produzieren, beziehen wir nur die Baumwolle aus der T\u00fcrkei (Entfernung ca. 2.300 km) oder Griechenland (1.600 km).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-8688\" src=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/der-weg-eines-t-shirts-min.jpg\" alt=\"Der Weg eines T-Shirts aus dem gew\u00f6hnlichen Handel legt im Schnitt eine 3\/4 Weltreise hin.\" width=\"1218\" height=\"660\" srcset=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/der-weg-eines-t-shirts-min.jpg 1218w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/der-weg-eines-t-shirts-min-660x358.jpg 660w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/der-weg-eines-t-shirts-min-960x520.jpg 960w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/der-weg-eines-t-shirts-min-480x260.jpg 480w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/der-weg-eines-t-shirts-min-768x416.jpg 768w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/der-weg-eines-t-shirts-min-24x13.jpg 24w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/der-weg-eines-t-shirts-min-48x26.jpg 48w\" sizes=\"(max-width: 1218px) 100vw, 1218px\" \/><\/p>\n<h2>Wir m\u00fcssen lernen umzudenken<\/h2>\n<p>Die Transportwege sind definitiv zu lang und der verursachte CO-2 Aussto\u00df ist viel zu hoch, um ein Kleidungsst\u00fcck nur f\u00fcr wenige Monate zu tragen. Der einzige Weg besteht darin, unser Konsumverhalten zu \u00e4ndern. Wir m\u00fcssen anfangen weniger, daf\u00fcr aber bewusster zu kaufen. Die Folge von Masseneink\u00e4ufen sind Schrankh\u00fcter, Kleider die man nie wieder anzieht und die nur gekauft wurden, weil sie billig oder f\u00fcr kurze Zeit modern waren.<\/p>\n<p>Doch ein Umbruch ist erkennbar. Mittlerweile macht sich fast die H\u00e4lfte der Verbraucher in Deutschland \u00fcber faire Produkte Gedanken, vor allem bei Lebensmitteln. Das ergab eine Untersuchung der Gesellschaft f\u00fcr Konsumforschung in N\u00fcrnberg. Doch gilt das auch f\u00fcr Bekleidung? Dort ist die Zahl der Billigk\u00e4ufe noch immer sehr hoch. Allerdings verzeichnen wir seit einigen Jahren ein steigendes Verbraucherinteresse nach fairer und nachhaltiger Kleidung. Immer mehr Menschen kaufen \u201esaubere\u201c Kleidung, der Trend entwickelt sich also langsam weg von Billigkleidung und hin zur qualitativ hochwertigen Mode.<\/p>\n<h2>Die Marke TRIGEMA; Vereinbarkeit von Mode und Nachhaltigkeit<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-571\" src=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Schwinge_komp.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Schwinge_komp.jpg 640w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Schwinge_komp-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>TRIGEMA wurde 1919 gegr\u00fcndet, ist Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Hersteller von Sport- und Freizeitbekleidung und produziert ausschlie\u00dflich in Deutschland. \u201eMADE IN GERMANY\u201c wird bei uns gro\u00dfgeschrieben, vom Stoff bis zum versandfertigen Produkt realisiert das Unternehmen alle Produktionsstufen im eigenen Haus. Besonders gro\u00dfen Wert legen wir auf Nachhaltigkeit, was soziale Verantwortung, aber auch Umweltschutz beinhaltet. Das bedeutet f\u00fcr Sie als Kunde, dass Sie mit dem Erwerb unserer Produkte nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun, da sich in unseren Produkten keine Schadstoffe befinden.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.trigema.de\/?em_src=socialmedia&amp;em_cmp=Magazin\/Beitrag\/fast-fashion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Besuchen Sie unseren Online-Shop und verschaffen Sie sich einen \u00dcberblick \u00fcber unsere Kollektion.<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Es gibt einen Weg, Mode und Nachhaltigkeit zu vereinen. Eine sehr gute Alternative ist unsere TRIGEMA Change Kollektion. TRIGEMA Change ist Teil einer neuen Strategie, hin zur gesunden und umweltfreundlichen Bekleidung: \u00d6kologische Kleidung aus 100% BIO-Baumwolle optimiert nach Cradle to Cradle. Dieses Konzept ist angelehnt an das System der Natur. Es basiert auf geschlossenen Kreisl\u00e4ufen, die keine Abf\u00e4lle erzeugen und wertvolle Rohstoffe f\u00fcr uns und zuk\u00fcnftige Generationen erhalten. Erfahren Sie hier alles \u00fcber das Cradle to Cradle Prinzip.<\/p>\n<p><strong>Was eine Marke ausmacht ist ihr Image. Mit einer Marke dr\u00fccken Sie nicht nur Ihren Modegeschmack aus, sondern gleichzeitig Ihren pers\u00f6nlichen Standpunkt. TRIGEMA steht f\u00fcr nachhaltige und qualitativ hochwertige Mode, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u201eMADE IN GERMANY\u201c<\/strong><\/p>\n<div class=\"embed-container\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"TRIGEMA Change - Die Vision von einer Welt ohne Abfall\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/fPEdlDGS9Us?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span class=\"rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesedauer ca. <\/span> <span class=\"rt-time\">4<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span> Stickige, \u00fcberf\u00fcllte L\u00e4den, ein Chemikaliengestank liegt in der Luft und \u00fcberall liegen Berge von zerknitterten T-Shirts. Doch der Laden platzt aus allen N\u00e4hten, billig ist die Devise, so viel und so billig wie m\u00f6glich, das ist das Ziel. Wegwerfmode und Fast Fashion ist das Stichwort. T-Shirts f\u00fcr 3 Euro, Jeans-Hosen f\u00fcr 8 Euro, das Billig-Konzept [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":4192,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[82,98,97,83],"tags":[],"yst_prominent_words":[1043,1167,366,365,450,1166,1163,1165,193,592,933,855,784,595,1164,930,387,367,219,373],"class_list":["post-3008","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mode","category-nachhaltigkeit-unsere-umwelt","category-trends","category-unsere-umwelt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3008"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3008"}],"version-history":[{"count":36,"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3008\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12046,"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3008\/revisions\/12046"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4192"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3008"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3008"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3008"},{"taxonomy":"yst_prominent_words","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/yst_prominent_words?post=3008"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}