{"id":3743,"date":"2017-11-07T08:00:48","date_gmt":"2017-11-07T07:00:48","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.trigema.de\/?p=3743"},"modified":"2021-09-24T14:48:57","modified_gmt":"2021-09-24T12:48:57","slug":"schueleraustausch-mit-erasmus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/schueleraustausch-mit-erasmus\/","title":{"rendered":"Sch\u00fcleraustausch mit Erasmus"},"content":{"rendered":"<span class=\"rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesedauer ca. <\/span> <span class=\"rt-time\">6<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span><p>Zwei unserer kaufm\u00e4nnischen Azubis haben in diesem Herbst die Gelegenheit beim Schopf gepackt und an einem Austauschprogramm der Organisation Erasmus teilgenommen. F\u00fcr 3 Wochen ging es in die englische Hauptstadt London, zum Lernen und Arbeiten. TRIGEMA unterst\u00fctzt die Azubis auf allen Wegen und auch hier kam den beiden eine kleine Finanzspritze und nat\u00fcrlich die Freistellung von Schule und Betrieb zugute. Lernbereitschaft, Begeisterung und Offenheit f\u00fcr Neues sollen auf jeden Fall belohnt und unterst\u00fctzt werden!<br \/>\nSilvia und Michelle erz\u00e4hlen uns hier ein wenig von ihren Erfahrungen, was sie gesehen, gelernt und erlebt haben.<\/p>\n<p><strong>Hallo ihr beiden! Erz\u00e4hlt doch mal kurz wie ihr zu der Entscheidung gekommen seid, an diesem Programm teilzunehmen und wie das funktioniert hat!<\/strong><\/p>\n<p><em>Michelle: Nachdem unser Lehrer im Unterricht davon erz\u00e4hlt hat, war uns sofort klar, dass wir daran teilnehmen wollen. Am selben Tag noch haben wir bei TRIGEMA nachgefragt, ob wir an dem Erasmus-Projekt teilnehmen d\u00fcrfen. Als wir die Zusage vom Betrieb hatten und das auch unserem zust\u00e4ndigen Lehrer mitgeteilt haben, mussten wir nur noch verschiedene Dokumente ausf\u00fcllen die wir von der Organisation zugesendet bekommen haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Silvia: Wir haben in der Schule von dem Austausch erfahren. F\u00fcr mich war von Anfang an klar, dass ich an dem Projekt teilnehmen m\u00f6chte, da es eine super Chance ist neue Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in das (Arbeits-) leben in einem anderen Land zu gewinnen.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3746 size-full\" src=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TOWER_Bridge.jpg\" alt=\"Tower Bridge, London, Buckingham Palace, Queen, Schueleraustausch\" width=\"795\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TOWER_Bridge.jpg 795w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TOWER_Bridge-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TOWER_Bridge-768x580.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 795px) 100vw, 795px\" \/><\/p>\n<p><strong>Kurz bevor ihr abgereist seid, wurde in der Londoner U-Bahn wieder ein Anschlag ver\u00fcbt. Hat euch das beeintr\u00e4chtigt und wie seid ihr damit umgegangen? Das war sicher ein seltsames Gef\u00fchl.<\/strong><\/p>\n<p><em>Silvia: Direkt beeintr\u00e4chtigt hat es uns nicht, aber vor allem am Anfang hatte ich schon ein mulmiges Gef\u00fchl. Nachdem wir dann aber ein paar Mal mit der U-Bahn unterwegs waren, wurde es schnell zur Normalit\u00e4t und die meiste Zeit habe ich mich auch sicher gef\u00fchlt. <\/em><\/p>\n<p><em>Michelle: Ja, nach dem Anschlag hatte ich auf jeden Fall Angst nach London zu gehen. Aber nachdem ein paar Kollegen im B\u00fcro uns beruhigt haben, hatte ich ein besseres Gef\u00fchl und wollte mir die Chance deswegen auf keinen Fall entgehen lassen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Ihr wart gemeinsam in der selben Gastfamilie. Habt ihr euch schnell eingelebt? Wie waren denn die Leute? Hattet ihr ein wenig Unterst\u00fctzung und Hilfe von der Familie?<\/strong><\/p>\n<p><em>Michelle: Ja genau, man hat sich eigentlich schnell eingelebt unsere Familie war auch richtig nett, doch von ihren Kindern hat man selten was mitbekommen. Sie hat uns auch geholfen, zum Beispiel in der Nacht, als wir angekommen sind ist sie extra mit uns den Weg zum ADC College abgefahren, damit wir wissen mit welchem Bus wir fahren m\u00fcssen und an welcher Bushaltestelle wir aussteigen m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n<p><em>Silvia: Die Familie war sehr nett und hat uns bei Fragen gerne weitergeholfen. Ansonsten waren wir gr\u00f6\u00dftenteils unter uns. Der Lebensstandard und vor allem das Essen unterscheiden sich schon von dem bei uns in Deutschland, wir haben uns aber schnell daran gew\u00f6hnt. Bei solch einem Projekt geht es ja auch darum andere Kulturen und Sitten kennenzulernen, daf\u00fcr ist ein Aufenthalt in einer Gastfamilie nat\u00fcrlich am besten geeignet.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3747 size-full\" src=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TELEPHONE_BOX.jpg\" alt=\"Telephone Box, Telefonzelle, Tower Bridge, London, Buckingham Palace, Queen, Schueleraustausch\" width=\"795\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TELEPHONE_BOX.jpg 795w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TELEPHONE_BOX-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/TELEPHONE_BOX-768x580.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 795px) 100vw, 795px\" \/><\/p>\n<p><strong>In der ersten Woche durftet ihr am ADC-College einen Kurs besuchen um euer Englisch noch ein wenig aufzubessern und zu \u00fcben. War das f\u00fcr euch sinnvoll? Wie war der Unterricht?<\/strong><\/p>\n<p><em>Silvia: Der Unterricht war \u00e4hnlich wie bei uns in der Schule. Wir sind noch einmal Themen durchgegangen die f\u00fcr unser Praktikum n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen, wie Briefe oder E-Mails verfassen und das Telefon beantworten. Au\u00dferdem haben die Lehrer auch immer wieder Spiele eingebaut und sich mit uns \u00fcber London unterhalten, wobei Sie uns viele gute Tipps geben konnten. <\/em><\/p>\n<p><em>Michelle: Den Unterricht kann man sich \u00e4hnlich vorstellen wie bei uns in Deutschland. Thematisch hatten wir die gleichen Themen wie auch bei uns daheim, allerdings hat man im Unterricht viel mehr kommuniziert als Aufgaben gemacht. Dabei konnte man einiges lernen.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3748 size-full\" src=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/COLLEGE_Gruppe.jpg\" alt=\"Telephone Box, Telefonzelle, Tower Bridge, London, Buckingham Palace, Queen, Schueleraustausch; ADC College\" width=\"795\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/COLLEGE_Gruppe.jpg 795w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/COLLEGE_Gruppe-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/COLLEGE_Gruppe-768x580.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 795px) 100vw, 795px\" \/><\/p>\n<p><strong>Wo habt ihr denn in den anderen beiden Wochen gearbeitet? Berichtet mal ein wenig von der Arbeit und den Erfahrungen, die ihr dort gemacht habt&#8230;<\/strong><\/p>\n<p><em>Michelle: Ich habe an der Whitefield School in Barnet gearbeitet. Dort habe ich zusammen mit einer Vertrauenslehrerin namens Ms. Ewa Micun arbeiten d\u00fcrfen, sie ist f\u00fcr einige Kurse in der Schule zust\u00e4ndig. Meine Hauptaufgabe war es Power-Point Pr\u00e4sentationen zu erstellen oder in Excel Frageb\u00f6gen von Sch\u00fclern auszuwerten. Ansonsten habe ich einen Flyer erstellen d\u00fcrfen und verschiedene Sachen verteilen oder aush\u00e4ngen m\u00fcssen. Es war auf jeden Fall mal was Anderes an einer Schule zu arbeiten.<\/em><\/p>\n<p><em>Silvia: Ich war bei \u201eProfessional Beauty\u201c. Die Firma ver\u00f6ffentlicht Zeitschriften und organisiert Events und Messen rund um die Themen Beauty, Spa und Wellness. Ich war dort in der Marketing Abteilung. Dort habe ich Posts f\u00fcr die sozialen Netzwerke erstellt, das Telefon beantwortet und andere administrative T\u00e4tigkeiten f\u00fcr die Mitarbeiter erledigt. Das Telefon zu beantworten ist mir anfangs sehr schwer gefallen, es gab Anrufer die ich kaum verstanden habe. Mit der Zeit wurde es jedoch immer besser und ich denke, dass ich dadurch viel gelernt habe.<\/em><\/p>\n<p><strong>Neben Englisch lernen und Arbeit gab es ja doch auch ein wenig Freizeit. Wie habt ihr die denn genutzt. Kultur, Bildung, oder\u00a0 auch ein wenig ausgehen? Was habt ihr Besonderes gemacht, oder gibt es etwas das euch besonders beeindruckt hat?<\/strong><\/p>\n<p><em>Michelle: In unserer Freizeit haben wir jede Gelegenheit genutzt und haben uns vor allem die Hauptattraktionen wie zum Beispiel den Buckingham Palace, die Tower Bridge, <\/em><em>Kensington Palace, Tower of London usw. besucht. Des Weiteren gibt es viele, sehr sch\u00f6ne M\u00e4rkte in London, die eine sehr gro\u00dfe Auswahl an Vintage Schmuck, Klamotten und Street Food aus verschiedenen L\u00e4ndern zu bieten haben, die wir uns auch nicht entgehen lassen wollten. Was uns auch noch sehr interessiert hat war in South Kensington das <\/em><em>National History Museum und die verschiedenen Parks in London. Unter der Woche und am Wochenende haben wir uns oft in einem Pub namens \u201eThe Harrow\u201c getroffen und dort mit der ganzen Gruppe was gegessen und was getrunken, um den Abend ausklingen zu lassen.<\/em><\/p>\n<p><em>Silvia: Wir haben wirklich so gut wie alle bekannten Sehensw\u00fcrdigkeiten von London besucht, Big Ben, Tower Bridge, Buckingham Palace, usw\u2026 Nat\u00fcrlich waren wir auch shoppen auf der Oxford Street und dem Camden Market und abends hin und wieder in einem typischen Pub. In einigen Parks waren wir auch, wo wir uns immer \u00fcber die vielen zutraulichen Eichh\u00f6rnchen gefreut haben. Au\u00dferdem haben wir uns das National History Museum angesehen. Mein Highlight war der Besuch im Sky Garden. Von dort hatten wir den perfekten Blick \u00fcber die ganze Stadt.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3750 size-full\" src=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SKY_PARK.jpg\" alt=\"Telephone Box, Telefonzelle, Tower Bridge, London, Buckingham Palace, Queen, Schueleraustausch; ADC College, Sky garden\" width=\"795\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SKY_PARK.jpg 795w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SKY_PARK-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SKY_PARK-768x580.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 795px) 100vw, 795px\" \/><\/p>\n<p><strong>Gibt es etwas, das ihr an London besonders gut oder schlecht fandet? Ich habe geh\u00f6rt, das Essen war nicht besonders gut, stimmt das denn?<\/strong><\/p>\n<p><em>Silvia: Das Essen war wirklich nicht besonders gut. Es gab auch wenig frisches, haupts\u00e4chlich Fast Food und sehr s\u00fc\u00dfes oder fettiges Essen. Besonders sch\u00f6n in London ist jedoch die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Menschen. <\/em><\/p>\n<p><em>Michelle: Ja, dadurch, dass unsere Gastmutter kaum frisch gekocht hat und immer nur Fertiggerichte, war es nicht so der Wahnsinn. Die ber\u00fchmten Fish and Chips haben mir auch nicht so geschmeckt. Am meisten haben mir in London die verschiedenen M\u00e4rkte gefallen, besonders der Camden Market, dort gab es viele interessante Vintage St\u00e4nde. Was mir gar nicht gefallen hat war, mit der Underground zu fahren, dort war es immer so hei\u00df und stickig und zu bestimmten Zeiten immer v\u00f6llig\u00ad\u00ad \u00fcberlaufen.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3752 size-full\" src=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SQIRREL.jpg\" alt=\"Telephone Box, Telefonzelle, Tower Bridge, London, Buckingham Palace, Queen, Schueleraustausch; ADC College, Sky garden; Fish\u00b4n\u00b4Chips\" width=\"795\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SQIRREL.jpg 795w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SQIRREL-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.trigema.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/SQIRREL-768x580.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 795px) 100vw, 795px\" \/><\/p>\n<p><strong>Euer pers\u00f6nliches Fazit? Hat es sich gelohnt diese Erfahrung zu machen? W\u00fcrdet Ihr anderen empfehlen an solchen Austauschprogrammen teilzunehmen?<\/strong><\/p>\n<p><em>Michelle: Ich finde die drei Wochen haben sich auf jeden Fall gelohnt, man hat viel von London gesehen und die Londoner Arbeitswelt entdecken d\u00fcrfen, was sehr interessant war! Drei Wochen sind zwar zu wenig um perfekt Englisch zu lernen aber ein guter Anfang. Ich w\u00fcrde es auf jeden Fall weiterempfehlen.<\/em><\/p>\n<p><em>Silvia: Der Austausch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir haben in den 3 Wochen viel erlebt und gelernt. Ich w\u00fcrde jedem empfehlen diese Chance zu nutzen und die Erfahrung zu machen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><span class=\"rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesedauer ca. <\/span> <span class=\"rt-time\">6<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">Minuten<\/span><\/span> Zwei unserer kaufm\u00e4nnischen Azubis haben in diesem Herbst die Gelegenheit beim Schopf gepackt und an einem Austauschprogramm der Organisation Erasmus teilgenommen. F\u00fcr 3 Wochen ging es in die englische Hauptstadt London, zum Lernen und Arbeiten. 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