Cradle-to-Cradle: Ökologische Kleidung von TRIGEMA

TRIGEMA Change® ist Teil einer neuen Strategie hin zur gesunden und umweltfreundlichen Bekleidung: Ökologische Kleidung aus 100% BIO-Baumwolle optimiert nach Cradle-to- Cradle® - von der Wiege zur Wiege. Alle Cradle-to-Cradle® zertifizierten TRIGEMA Change Kleidung wurden in Zusammenarbeit mit dem internationalen Umweltinstitut EPEA für den biologischen Kreislauf optimiert.
Cradle-to-Cradle
Textiles Vertrauen
Kreislauf

Das Cradle-to-Cradle® Prinzip

Dieses Konzept ist angelehnt an das System der Natur. Es basiert auf geschlossenen Kreisläufen, die keine Abfälle erzeugen und wertvolle Rohstoffe für uns und zukünftige Generationen erhalten.

Das bedeutet wir haben Kleidung entwickelt die:
  • kreislauffähig sind
  • Ressourcen nicht ver- sondern gebrauchen
  • zu 100 Prozent aus förderlichen, unkritischen Substanzen bestehen
  • von besonders hoher Qualität sind
  • nie zu Abfall werden
  • auch in der Herstellung keine unverwertbaren oder giftigen Substanzen erzeugen
  • deren Inhaltsstoffe für Hautkontakt konzipiert sind
  • deren Materialien ökologisch erzeugt werden
  • deren eingesetzte Ressourcen sich am Lebensende des Produkts
  • wieder in einen Nährstoffkreislauf einfügen

  • Kurz um, wahrhaftig gute, umweltfreundliche Kleidung: Ökologisch, Cradle-to-Cradle-zertifiziert, Lokal und fair produziert.

Der Unterschied zwischen herkömmlichen und Cradle-to-Cradle Produkten

Dem Cradle-to-Cradle Design-Konzept liegt die Vision einer Industriegesellschaft zugrunde, die ihre Produktionsverfahren nach dem Modell der Natur gestaltet. Die Natur kennt keinen Abfall, Einschränkungen oder Verzicht, sondern setzt einfach die richtigen Materialien, zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort ein.

Um dieses Kreislaufprinzip auf unsere Wirtschaft anzuwenden, teilt das Cradle-to-Cradle Konzept Produkte in zwei verschiedene Gruppen und zwei verschiedene Kreisläufe ein.
Gebrauchsgüter

Gebrauchsgüter

Produkte, die für einen längerfristigen Gebrauch hergestellt werden, wie Automobile, Haushaltsgeräte, Teppiche, Büromöbel oder synthetische Fasern, bezeichnet das Cradle-to-Cradle Konzept als Gebrauchsgüter. Ihre Komponenten sind qualitativ hochwertige, auf Beständigkeit ausgelegte Materialien wie Kunststoffe oder Metalle, die durch einen technischen Nährstoff-Kreislauf als dynamisches und verbleibendes Gut dauerhaft nutzbar gemacht werden sollen. Für Gebrauchsgüter bedeutet das, die Produkte so zu gestalten, dass die eingesetzten Rohstoffe nach Gebrauch sortenrein und damit ohne Qualitätsverlust zurückgewonnen werden, so dass aus ihnen wieder neue, gleichwertige Produkte entstehen können und ein echter, endloser Materialkreislauf entsteht, der keine Abfälle zurücklässt.

Verbrauchsgüter

Produkte, die aus abbaubaren Stoffen bestehen oder über eine begrenzte Lebensdauer verfügen, bezeichnet das Cradle-to-Cradle Konzept als Verbrauchsgüter. Beispiele hierfür sind Textilien aus natürlichen Fasern, kosmetische Produkte, Nahrungsmittel, Reinigungs- und Waschmittel, Windeln oder Verpackungsmaterialien für den Einweggebrauch.

Diese Verbrauchsgüter werden nach Cradle-to-Cradle so gestaltet, dass sie als biologischer Nährstoff in den biologischen Kreislauf eingespeist werden können. Hierfür müssen alle Produktkomponenten so ausgewählt werden, dass sie ökologisch sinnvoll und verwertbar sind und damit frei von toxischen Substanzen.

Um Ge- und Verbrauchsgüter nach diesem Prinzip zu gestalten, braucht es eine ganzheitliche Strategie. Im Gegensatz zu derzeitigen Verfahren, die sich bemühen aus Abfällen alles noch Verwertbare herauszufiltern, fordert Cradle-to-Cradle deshalb bereits in der Produktentwicklung Parameter wie Kreislauffähigkeit, Unschädlichkeit und Nützlichkeit in den Anforderungskatalog mit aufzunehmen, um Produkte von Anfang an für Nährstoffkreisläufe auszurichten. So gestaltete Produkte können die Rohstoff- und Abfallprobleme zugleich lösen und setzten Mensch und Umwelt keinerlei Risiken durch potenziell schädliche Substanzen aus.

Cradle-to-Cradle bedeutet: nützliche, vollständig recycelbare oder biologisch abbaubare Produkte und Produktionsweisen von höchster Qualität zu konzipieren und umzusetzen.

Der Kompostierungsprozess

Kompostierungsprozess Schritt 1
Kompostierungsprozess Schritt 2
Kompostierungsprozess Schritt 3
Hinweis: Sollte Ihre TRIGEMA Change Kleidung mit Knöpfen versehen sein, bitten wir Sie diese vor dem Kompostieren abzuschneiden und zu recyceln.

Weitere Informationen finden sie unter:
>> EPEA Internationale Umweltforschung
>> MBDC – McDonough Braungart Design Chemistry