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Plogging statt Jogging

Der schwedische „Plogging“-Trend ging 2018 um die Welt und begeisterte auch hierzulande viele Menschen. Damit dieser tolle Trend nicht schon ein Jahr später wieder out ist, erklärt das TRIGEMA Magazin Dir, was Plogging ist, warum man das tut und wie Du mitmachen kannst.

Das Piktogramm-Symbol für Plogging: Ein rennendes Männchen mit Müllsack.

Das TRIGEMA Magazin kommt ein Jahr später erst mit der Plogging-Geschichte daher? Ja, und das aus einem ganz bestimmten Grund! Der Hype des PlMüllsammelns ist fast abgeklungen. Dem wollen wir entgegenwirken. Zu viel sinnlose und meist gefährliche Challenges bewegen sich eine gefühlte Ewigkeit auf der Bildfläche. Für tolle nachhaltige Projekte bleibt da meist kein Platz.

Plogging: Was ist das?

„Plogging“ setzt sich aus dem schwedischen Wort „plocka“ für Müll sowie „Jogging“ zusammen. Die Aktion dahinter ist eine Aufräuminitiative! Sie ermutigt Bürger dazu, den umliegenden Müll aufzusammeln. Dabei tut man dem Körper (und der Gesundheit) noch etwas Gutes.

Wer hat Plogging erfunden?

Nein – dieses Mal waren es nicht die Schweizer – Sondern der Schwede Erik Ahlström. Genervt vom ganzen Müll in seiner Heimatstadt und der nicht erscheinenden Müllentsorgung, hob er ihn kurzerhand selbst auf. Das Vorreiterland was Gesundheit angeht, kombiniert das natürlich mit dem Joggen.

Der Plogging-Erfinder Erik Ahlström

Warum Ploggen?

    • Während einer halben Stunde Ploggen verbrennt der Körper durchschnittlich 288 Kalorien – beim herkömmlichen Joggen ca. 53 Kalorien weniger.
    • Sorgt für einen knackigen Po
    • Sorgt für straffe Beine
    • Fitness für die allgemeine Gesundheit

Los geht’s!

Also anstatt darauf zu warten, bis die Stadt den Müll beseitigt, kannst Du selbst handeln und die Welt zu einem besseren Ort machen. Ehrlich gesagt tut eine gute Aktion dem Ego auch sehr gut! Noch mehr bessere Argumente gibt es nicht! Oder etwa doch?

Das ist wahrscheinlich die einfachste Frage überhaupt: Weil man der Umwelt und Gesundheit etwas Gutes tun will. Viel zu lang sehen wir schon zu, wie unsere Welt mit Plastik, Glas und Dosen zugemüllt wird – tun aber nichts dagegen. Viele stellen sich wohl die Frage, warum man beim Müllsammeln joggt. Geschwindigkeit aufnehmen, stoppen, bücken, aufheben, weiter joggen. Ganz einfach – weil genau dieser Prozess noch mehr Kalorien verbrennt und zusätzlich andere Muskelregionen anspricht, als „nur“ beim Joggen.

Plogging in der Gruppe - Macht Spaß und schont die Umwelt.

Der Vergleich mit einem Intervalltraining erscheint hier sehr plausibel. Intervalltrainings sind besser für die Gesundheit, da die starke Belastung in kurzen Zeiten die Muskelgruppen intensiv beansprucht. Das Bücken beim Müllsammeln macht sogar einen knackigen Hintern, wenn man sie in Form einer Kniebeuge ausführt!

Was brauchst Du dazu?

  • Sportschuhe
  • Müllsack
  • Handschuhe

Mehr nicht! Die vollen Müllsäcke werden anschließend in öffentlichen Tonnen entsorgt.

Wo und wann kann man Ploggen?

Ehrlich gesagt immer und überall. Das Schöne daran ist, dass es Aufmerksamkeit generiert. Oft werden die Plogger mit ihren Müllsäcken von Passanten komisch beäugt, andere helfen spontan mit, oder – was längerfristig hilft – ändern ihr Verhalten gegenüber der Umweltverschmutzung. 

Wird beim Plogging aufgesammelt: Zerbeulte alte Coladose am Strand

Das Schöne daran ist, dass es Menschen darauf aufmerksam macht, wenn man mit einem Müllsack an ihnen vorbeiläuft. Genau das regt zum Nachdenken an und motiviert sogar mitzumachen.

In fast allen Großstädten finden sich Läufer zum gemeinschaftlichen Müllsammeln. Auf Ahlströms Facebook-Kanal https://www.facebook.com/plogga/ werden regelmäßig Lauf-Events im Ausland angekündigt.

Plogging ist ein hervorragender Sport, der gemeinsam noch mehr Spaß macht! Viele beschweren sich, dass Plastik allgegenwärtig ist. Dabei könnten wir entlang eines Sees, Flusses oder des Meeres gehen oder joggen und dafür sorgen, dass der Müll erst gar nicht ins Wasser gerät!

Eine Plastikflasche treibt im Meer

Fakten über’s Plogging

    • Während einer halben Stunde Ploggen verbrennt der Körper durchschnittlich 288 Kalorien – beim herkömmlichen Joggen ca. 53 Kalorien weniger.
    • Sorgt für einen knackigen Po
    • Sorgt für straffe Beine
    • Fitness für die allgemeine Gesundheit

Los geht’s!

Also anstatt darauf zu warten, bis die Stadt den Müll beseitigt, kannst Du selbst handeln und die Welt zu einem besseren Ort machen. Ehrlich gesagt tut eine gute Aktion dem Ego auch sehr gut! Noch mehr bessere Argumente gibt es nicht! Oder etwa doch?

 

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