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Physische Selbstpflege – Selbstpflege Teil 1

Täglich sind wir negativem Stress ausgesetzt, den wir sogar häufig gar nicht bemerken. Auf Dauer kann sich dies aber auf unterschiedliche Art und Weise bemerkbar machen – und zwar negativ. Wir haben uns daher Gedanken gemacht, wie die Pflege des eigenen Körpers bewusst in den Mittelpunkt rückt. Da die Selbstliebe und –pflege allerdings sehr umfangreich sein kann, haben wir uns dazu entschlossen, eine Blog-Serie zu machen. In diesem Beitrag wenden wir uns der physischen Selbstpflege zu: Tipps und Tricks, wie Du mehr Gutes für Deinen Körper tun kannst, findest Du hier.

Was ist die Selbstpflege?

Die Theorie der Selbstpflege stammt von Dorothea Orem. Allgemein versteht man unter der Selbstpflege alle gezielten und bewussten Handlungen, die ausgeübt werden, um Gesundheit und Wohlbefinden zu erlangen, zu erhalten oder wiederherzustellen. Um jedoch allgemein zu bleiben, möchten wir uns nicht an dieser Theorie entlang hangeln. Viel mehr möchten wir die einzelnen Stufen selbst und so einfach wie möglich aufzählen.

Im Laufe des Jahres werden wir zu jedem Bereich der Selbstpflege einen Blog-Beitrag verfassen. Tipps und Tricks werden Dir dabei helfen, welche Maßnahmen effektiv zur Stresslinderung, in den folgt aufgelisteten Bereichen beitragen können:

  1. Psychische Selbstpflege
  2. Emotional
  3. Sozial
  4. Spirituell
  5. Finanziell
  6. Arbeit
  7. Umwelt
  8. Persönlichkeit

Die Physische Selbstpflege

Stressausgleich und Balsam für den Körper zugleich. Denn sich physisch zu bewegen, ist nicht nur ein Ausgleich zum Alltag, sondern auch ein Mittel, das nachweislich zur Gesundheit beiträgt. Zu den Maßnahmen der physischen Selbstpflege, zählen wir:

  1. Schlaf
  2. Dehnen
  3. Sport
  4. Regeneration
  5. Yoga
  6. Ruhe
  7. Gesunde Ernährung

Gesunder Schlaf

Leeres weißes Bett mit Lampe und Buch zum schlafen und lesen

Gut zu Schlafen ist eine der wichtigsten Punkte, die für gutes Wohlbefinden sorgen. Als eine Folge von Schlafstörungen, können mentale und physische Müdigkeit auftreten. Dies wiederum führt zur Leistungsabnahme. Schlaf ist die Basis eines gesunden Organismus. Schläfst Du nachts gut, bist Du tagsüber voller Elan und kannst ausgeglichen durchstarten. Unser Körper braucht regelmäßig Ruhe, damit er sich regenerieren kann. Langfristiger Schlafmangel ohne ausreichende Erholungsphasen, kann sich negativ auf die psychische und körperliche Gesundheit auswirken.

Falls Du Probleme beim Einschlafen hast, versuche Dich an bestimmten Methoden, die beim Einschlafen helfen sollen. Dinge wie

  • Schäfchen zählen
  • Warmes Bad oder warme Dusche
  • Lesen vor dem Schlafen
  • Ein kurzer Spaziergang
  • Leichte Dehnübungen
  • Beruhigende Musik, ein Hörbuch oder Podcast

helfen manchmal den Organismus herunterzufahren und sich keine Gedanken mehr über Sorgen oder den Alltag zu machen.

Dehnübungen zur Entspannung

Sich zu Dehnen ist für den Körper wohltuend. Der Körper entspannt sich und kommt zur Ruhe. Bewusst nimmt man beim Dehnen auch Körperregionen war, die man tagsüber nicht spürt. Ein idealer Ausgleich zu einem Büro-Job oder einem Stehberuf. Sanftes Dehnen kann auch ideal vor dem Schlafengehen ausgeführt werden, denn wer den Körper vor dem Schlaf nochmals mobilisiert, löst damit Verspannungen, die sich im Laufe des Tages und durch Stress angestaut haben. Beispielsweise im Nacken und Rücken.

  • Kreise vorsichtig deinen Kopf im und gegen den Uhrzeigersinn
  • Stehe Hüftbreit und strecke Dich. Beuge Dich langsam zu einer Seite und spüre die Dehnung in der Seite. Dasselbe auch für die andere Seite.
  • Im Stand die Hände hinter dem Kopf falten und den Oberkörper leicht nach vorn beugen
  • Kopf auf eine Seite beugen und mit der Hand auf der gegenüberliegenden Seite leicht nach unten Richtung Schulter drücken. Jede Seite 15 Sek halten.
  • Kreise Deine Schultern gleichzeitig im und gegen den Uhrzeigersinn

Sport als Ausgleich

Dame macht Sport mit Handeln

Tu Dir selbst etwas Gutes, indem Du Dich bewegst. Tatsächlich werden beim Sport neben Adrenalin auch Endorphine ausgesetzt, die die Laune positiv beeinflussen. Besonders wenn Du einen Beruf hast, bei dem Du Dich körperlich kaum betätigst, lange stehst oder nur sitzt, ist es besonders zu empfehlen, wenn Du mindestens einen Spaziergang für 15-30 min pro Tag machst. Finde Deinen idealen Sport, damit Du Dich gern bewegst und Dich nicht zwingen musst. Schwimmen, Radeln, Joggen, Boxen, egal was – Hauptsache Du machst es gern.

Regeneration

Unser Körper ist zwar ein Wunderwerk, aber nicht unendlich belastbar. Manchmal kommt man an seine Grenzen. Zwar ist es gut diese auszutesten, eine dauerhafte Belastung sowohl physisch als auch psychisch sollte es jedoch nicht sein. Völlig schlapp zu sein ist okay – dann muss man sich und seinem Körper aber auch die Zeit lassen sich zu Regenerieren und neue Kraft zu schöpfen. Unter Regeneration werden die Prozesse verstanden, die zur Wiederherstellung eines physiologischen Gleichgewichtszustandes führen. Das bedeutet, dass eine vorausgehende Belastung wie zum Beispiel Sport vollzogen wurde.

Gönne Dir zur Regeneration eine Wechsel-Dusche oder ein Entspannungsbad. Duftöle und –aromen haben zusätzlich die Fähigkeit unsere Psyche zu beeinflussen. Negative Gedanken werden vertrieben, positive dagegen gefördert, sowie innere Gelassenheit hervorgerufen. Muskeln können sich entspannen und Verspannungen lösen sich.

Viel zu trinken, kann den Flüssigkeitshaushalt des Körpers besser und schneller regulieren. Die darin enthaltenen Nährstoffe werden nach sportlicher Belastung nämlich dringend benötigt.

Ruhiger Wald mit Holzbrücke

Yoga

Yoga ist ein weitgehender Betriff, der viele individuelle Sportarten beinhaltet. Von Meditation bis intensivem Dehnen oder kraftvollen akrobatischen Yogafiguren, spricht Yoga viele unterschiedliche Typen Mensch an. Doch nicht für jeden ist Yoga eine geeignete Sportart. Wichtig ist allerdings zu wissen, dass Yoga viel beeinflussen kann – sowohl physische als auch psychische Veränderungen. Neben der Meditation gehört auch Yoga zur mentalen Regeneration. Wir raten daher: Versuche Yoga zu praktizieren, aber gib Dir selbst Zeit. Man lernt nicht von heute auf morgen sich auf den Atem zu fokussieren und an nichts Anderes zu denken. Sollte es Dir nach einiger Zeit dennoch keinen Spaß machen, dann lass es. Wir möchten Dich zu nichts zwingen.

Ruhe

Finde Deine persönlichen Mittel, die Dir helfen, innere Ruhe zu erzielen. Und noch viel wichtiger: Finde Strategien, um mit Stress angemessen umzugehen. Innere Ruhe, Ausgeglichenheit und Gelassenheit helfen dabei, den Stress nicht überhand nehmen zu lassen.

Gesunde Ernährung

Grünes Obst und Gemüse und grüner Smoothie

Es ist schwer sich gesund zu ernähren, wenn man beispielsweise durch den Beruf oft beschäftigt ist. Meist reicht es aber schon, wenn man sich ausgewogen ernährt, viele unterschiedliche Nahrungsmittel zu sich nimmt und auf zu viel vom selben Lebensmittel verzichtet.

Einfache Lebensmittel sind dabei „schlimme Verführer“. Dazu gehören meist Fertigprodukte, sowie Süßigkeiten. Unser Tipp: Eine Abänderung von einzelnen Produkten.

  • Iss Vollkorn statt Weißbrot
  • Mehr dunkelgrünes Blattgemüse, das enthält vor allem das gute Eisen
  • Frische oder gefrorene Früchte – Achtung bei gekauften Smoothies; die enthalten viel Zucker. Lieber selbst mit frischen Früchten mixen und direkt nach Verarbeitung trinken
  • Fettarme Milchprodukte
  • Probiere verschiedene magere Proteine aus, die enthalten gesundes Eiweiß, das zum Muskelaufbau beiträgt
  • Iss regelmäßig aber lasse dennoch mindestens drei Stunden zwischen den Mahlzeiten, da sonst dein Blutzucker ständig in die Höhe schlägt
  • Viel Wasser trinken

Überwachung der physischen Gesundheit

Wenn Du das Gefühl hast, mit Deinem Körper stimmt etwas nicht, dann nimm die Signale ernst. Dazu gehören nicht nur Husten und Schnupfen, sondern auch Dinge wie Hautirritationen, Ausschläge, Rötungen, Juckreize oder Sonstiges. Achte auf Deine Körperreaktionen und –empfindungen und suche im Falle eines Falles einen Termin beim Arzt auf.

 

In unserem nächsten Teil, geht es um die emotionale Selbstpflege. Sein Ego zu schätzen und es zu lieben, zeugt nicht immer gleich von Arroganz. Wir zeigen im zweiten Teil unserer Selbstpflege-Serie, welche Aktivitäten zu einer emotionalen Selbstpflege beitragen können, und welche Wirkung das auf unsere Persönlichkeit hat.

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